FC Stollberg – Germania Chemnitz 0:0

Die Null muss stehen. Im Sinne des Erfinders ( Huub Stevens) aber nur hinter dem Doppelpunkt.

Beim FCS steht die Null seit drei Spieltagen aber auch davor und zum Glück weiterhin dahinter.

Hier reicht es mit 0-3-1, sowie 2:3 Toren für den FCS noch zu Platz 10 . So stammt das

Stollberger Torverhältnis immer noch vom ersten Spieltag, als beim amtierenden Tabellenführer

Olbernhau immerhin zwei Tore erzielt werden konnten. Seit dem herrscht im Angriff volle Flaute.

An dieser Stelle muss sich Trainerteam und Mannschaft unbedingt etwas einfallen lassen, sonst

geht man noch schwereren Zeiten entgegen. Dank an den jungen Stollberger Torwart Kenny

Hoyer, der sich vor den Augen seiner versammelten und ihn anfeuernden Familie zu seinem

besten Spiel steigerte, und den Stollberger Punktgewinn mit tollen Paraden mehrfach festhält.

Stollberg begann wieder einmal gut und hatte nach vier Minuten die erste Möglichkeit.

Dominic Grießbach flankte hoch in den Gästestrafraum und Sven Schönherr verpasste die

Eingabe nur knapp. Die sollte aber für für die nächste 78 Minuten die beste Stollberger

Möglichkeit gewesen sein. In der sechsten Minute Alarm im Stollberger Strafraum. Mit

vereinten Kräften gelingt es hier einen Rückstand zu verhindern. Nach einer guten viertel Stunde

die erste Großtat von Hoyer, als er eine Ball aus dem Winkel holt. Bis zum Seitenwechsel

neutralisieren sich beide Mannschaften danach ohne weitere Höhepunkte.

Nach der Pause sind die verstärkten Bemühungen der Gastgeber unübersehbar, ohne dass aber

zählbares dabei heraus kommt. So überstehen die vom Stollberger Ex-Trainer Lutz Wienhold

betreuten Gäste diese Phase schadlos, um ab der 65. Minute selbst mehrfach den Siegtreffer

auf Fuss und Kopf zu haben. Mit drei tollen Paraden hält Kenny Hoyer hier dem FCS den Punkt

fest.

Die beste Stollberger Aktion in der 82. Minute. Aus rund zwanzig Metern nagelt Marcel Andrä

die Kugel an das Lattenkreuz, es sollte aber nicht sein, dass der Ball ins Tor springt.

In einem Spiel auf Augenhöhe unterm Strich eine gerechte Punkteteilung. Stollberg muss

sich aber unbedingt steigern, denn diese Spiele müssen zu Hause einfach gewonnen werden.

 

FCS: Hoyer, Schlosser (46. C.Uhlmann) Neubert, Andrä, Schubert, Schönherr (75. Günther)

Iser, Kreißel, Knopf, John, Grießbach

Zuschauer: 160 Schiedsrichter. Lucas Leihkauf (Vogtlandkreis)

(HPN)

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