Mit der zweiten Nullnummer holten die Stollberger aber wenigstens einen wichtigen Auswärtszähler.
Da der FCS nach den letzten beiden Begegnungen bei Merkur jeweils mit deftigen Packungen nach Hause fahren musste, ist der Punktgewinn zumindest als kleiner Erfolg zu werten.
Gemessen an den Torchancen hätten die Gäste den Sieg, nach Einschätzung des Stollberger Verantwortlichen, sogar etwas mehr verdient gehabt. Die Gastgeber sahen das Remis eher leistungsgerecht.
Beim FCS fehlten wiederum vier Spieler, aber auch Oelsnitz musste ohne seinen wichtigsten Akteur, Marcel Schuch, auskommen.
Stollberg war im ersten Durchgang die gefährlichere Mannschaft. Wiederholt fehlte aber auch einmal das nötige Glück, als bei einem Schönherr-Schuss ein Oelsnitzer per Kopf vor der Linie für seinen geschlagenen Torwart klären konnte. Bei der einzig guten Aktion der Gastgeber vor der Pause zeigte sich Kenny Hoyer im Stollberger Tor auf dem Posten.
Nach der Pause dann ausgeglichenes Spiel. Gute Schussmöglichkeiten auf beiden Seiten fanden aber nicht den Weg ins Tor.
In der Schlussphase riss der Gast dann die Begegnung wieder an sich und hätte die Partie zu seinen Gunsten entscheiden müssen. So lief Toby Ammon in der 88. Minute, nach einem weiten Abschlag, allein Richtung Oelsnitzer Tor, setzte die Kugel aber um Millimeter neben den Pfosten. In der Schlussminute bedurfte es einer sensationellen Parade des Merkur-Keepers, um nach einem John-Schuss den Einheimischen einen Punkt zu retten.
Leider belohnte sich der FCS wiederum nicht für eine couragierte Leistung mit drei Punkten. Die über weite Strecken der Begegnung gezeigten guten Ansätze sollten aber Auftrieb für kommende Aufgaben geben.

#FCS: Hoyer, Günther (66.Andrä), Schönherr (74.Ammon), Neubert, Schubert, Kinas, Iser, Kreißel, Knopf, R.Uhlmann, John

Schiedsrichter: Walter (Hartha) Zuschauer: 90

(HPN)

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