Sand im Getriebe bringt uns nur einen Punkt!

Wenn man in der Nachspielzeit den Ausgleich macht, ist er dann auch glücklich. Die Eintracht präsentierte sich kampfstark und kompromisslos in der Defensive und war oft durch schnelle Konter gefährlich. Fast alle Konter konnten wir gut verteidigen und hatten eine gewisse Dominanz im Spiel.

In den ersten 25 Minuten verpassten wir es, unsere Tore zu machen. Fünf gute bis sehr gute Möglichkeiten wurden vergeben. Pfosten und der Gästekeeper standen dabei im Weg. Schon da sah man, dass bei uns heute die Zielstrebigkeit fehlte. Mit dem ersten Angriff der Gäste und ihrer anschießenden Ecke gingen sie sogar in Führung. Nur 3 Minuten später unsere Antwort, Freistoß von Rico Knopf und der einlaufende Tim Iser stellte wieder auf Gleichstand. Unser Spiel wurde nicht besser, zu viele Fehler und Ballverluste im Aufbau zwangen uns immer wieder ins defensive Umschaltspiel.

Auch in der zweiten Hälfte wurde es nicht besser. Wir hatten Ballbesitz und konnten unsere Ideen im Offensivspiel nicht umsetzten. Wir rannten uns immer wieder fest und gaben dem Gegner Möglichkeiten zum Kontern. Wie schon geschrieben, viele Konter konnten wir schon im Ansatz ersticken, aber in der 76. Minute waren wir plötzlich vor unserem 16’er in Unterzahl und Bermsgrün machte das, dies muss man auch neidlos anerkennen, saustark. Da müssen wir schneller umschalten und ein Überzahlspiel des Gegners darf definitiv nicht passieren. Wir hatten noch eine Viertelstunde plus Nachspielzeit, um nicht mit ganz leeren Händen da zustehen.

Zum Schluss und in der letzten Verzweiflung stellten wir noch um und versuchten es mit der Brechstange. Die Eintracht warf sich jetzt in jeden Ball der Richtung Tor kam und es bedarf eines Sonntagsschusses in der dritten Minute der Nachspielzeit von Maximilian Friedrich, um nicht als Verlierer vom Platz zu gehen.

Fazit: Am Anfang die Möglichkeiten nicht genutzt und dann immer mehr an Zielstrebigkeit verloren. Offensiv war das zu phlegmatisch und in den entscheidenden Situationen bei den Gegentoren waren wir auch nicht wach genug. Wenn man das ganze Spiel sieht war der Punkt mehr als verdient, wenn man aber den Ausgleich erst in der 93. Minute macht, war es dann aber auch glücklich. Das Spiel hat einige Fragen gestellt, wir werden die Antworten finden. Glück auf ! BE

FC Stollberg: Niklas Köke, Kay Kreißel, Maximilian Schubert, Christian Günther, Lukas John, Rico Knopf, Maximilian Friedrich, Sven Schönherr (87. Marcel Andrä), Tim Iser, Steven Tonne, Felix Wolfermann (61. Nico Kinas) – Trainer: Bernd Eichenmüller
SV Eintracht Bermsgrün: Sören Grenz, Arne Schlegel, Thomas Reinold, Toni-Felix Strauß, Andre Engl, Tom Hörig (90. Thomas Narr), Sixten Veith (89. Maurice Lieborius), Tom Reisdorf, Oliver Richter, Louis Hübner, Robin Müller (81. Robert Pohl) – Trainer: Uwe Hörig – Trainer: Heiko Hörig
Schiedsrichter: Thomas Renner Zuschauer: 70
Tore: 0:1 Arne Schlegel (29.), 1:1 Tim Iser (32.), 1:2 Robin Müller (76.), 2:2 Maximilian Friedrich (90.)

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